Auch wenn es schwer zu glauben ist: Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher wirkt in diesen Tagen zufriedener und selbst-überzeugter denn je. In New York stellte der 37-Jährige sein Mode-Label “Pretty Green“ vor, sprach beiläufig über seine Ex-Band und prangerte den heutigen Modegeschmack an.
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Im Interview mit der New York Times gab es gleich zu Beginn einen typischen Liam: “Not a lot of people look cool these days – like my cool“. Um den Rest der Welt zu missionieren, hatte der jüngere der Gallagher-Brüder im vergangenen Jahr seine eigene Mode-Linie “Pretty Green“ ins Leben gerufen. Die Marke soll nach demnach nur Kleidung promoten, die der ehemalige Oasis-Sänger selbst tragen würde.
Dass es die Coolness nicht umsonst gibt, machte Gallagher ebenfalls klar: “Ich möchte nicht, dass jeder mit den Sachen rumläuft. Klar werden sie sagen, ’Arme Leute dürfen nicht wählerisch sein’. Aber ich bin halt nicht arm, du weißt, was ich meine.“
Auch bei glitzernden Fashion-Shows wird man Liam nicht in der ersten Reihe sehen. Er sei eben nicht Victoria Beckham. Als Unterstützung hatte sich Gallagher erst vor ein paar Tagen Paul Weller an die Seite geholt. Wie spinner.com berichtet, soll der Mod-Father eigene Entwürfe für Anzüge, Jacken und Schuhe einbringen.
Anscheinend hat Gallagher die Auflösung von Oasis bestens verkraftet. Dies bestätigte er auch im Times-Interview: “Diese etwas späte Einsicht war das Beste, was passieren konnte.“ Jetzt könne er tun, was er wolle. Zum Beispiel die eigenen musikalischen Vorhaben vorantreiben. Erst kürzlich hatte Liam enthüllt, dass sein neues Bandprojekt “Beady Eye“ heißen wird und dass bis auf seinen Bruder auch die Ex-Kollegen von Oasis mit an Bord sein werden. Ach ja: Mit Noel habe er übrigens bis jetzt immer noch nicht gesprochen.
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Biografie:
Oasis schoss 1994 aus dem Nichts an den Himmel der Stars und wurde eine der beliebtesten und gefeiertesten Bands jenes Jahrzehnts im Vereinigten Königreichs. Neben Blur und Suede ist es dieser Band zu verdanken, dass British Guitar Pop es wieder an die Spitze der Charts schaffte. Angeführt vom Gitarristen und Songwriter Noel Gallagher nahm das Quintett aus Manchester das raue und aggressive Image der the Stones und the Who an, kreuzte dies mit “Beatleschen” Melodien und Ohrwürmern, ausgesprochen britischen Themen und mit Liedstrukturen, die an the Jam und the Kinks erinnern. All das wurde von gewaltigem und lautem Gitarrengeheul und trotzigem Hohn zusammengehalten, der sich gleichermaßen an die Aufsässigkeit der the Sex Pistols’ und die felsenfeste Arroganz der the Stone Roses anlehnte.












